Sabine Wölfle: „Gefragt sind jetzt gute Lösungen – gerade auch im Sinne der betroffenen Frauen“

Veröffentlicht am 06.10.2020 in Aktuelles

SPD-Fraktionsvize Sabine Wölfle begrüßt das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg: „Das generelle Verbot hat die Prostitution nicht unterbunden, sondern sie in die Schattenräume der Illegalität verdrängt, in der wir überhaupt keinen Einfluss mehr haben: Weder auf Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen noch auf die Lage der betroffenen Frauen, die sich dadurch deutlich verschlechtert hat“.

Die Landesregierung tue gut daran, das Urteil in dieser Hinsicht zu nützen: „Gefragt sind jetzt gute und kluge Lösungen – gerade im Sinne der betroffenen Frauen“, so Wölfle. „Die Idee, die Prostitution per Corona-Verordnungen abzuschaffen, ist naiv und irrig. Wenn wir Prostitution wirklich beenden wollen, braucht es nicht nur Verbote, sondern auch Angebote zum Ausstieg und Hilfsprogramme.“

 

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